Ein bisschen Satire muss sein. Und: was würdest Du tun mit 1 Million Dollar täglich?

„In der Wahlnacht hatte Gingeras [„Autorin und Museumskuratorin“] vor allem eine Sorge: >Wie erkläre ich meinen zwei Kindern, dass diese schreckliche Person ihr Präsident wird?< Ihr fünf Jahre alter Sohn habe sie kürzlich gefragt, ob Donald Trump den dritten Weltkrieg anfangen werde und ob ihre Straße denn überhaupt groß genug sei, dass Panzer durchfahren könnten. Der Psychologe der Schule ihrer Kinder habe Tipps an die Eltern verschickt, wie sie zu Hause am besten über die Wahl sprechen könnten. Im Unterricht wurden Briefe an Trump verfasst, in denen die Schüler ihre Ängste aufschreiben konnten.“

Nein, doch keine Satire, sondern ein Bericht aus New York in der F.A.Z. vom 08.12.2016. Ob auch andere Probleme der USA und der Welt Gingeras und ihre Kulturfreunde dazu bewegen, Psychologen auf den Plan zu rufen? Es bleibt zu fragen, wo die betroffenen Kinder solch hysterische Gedanken aufschnappen. Das war sicherlich keine Schule in der South Bronx.

Weniger komisch heißt es an anderer Stelle:

„Viele New Yorker und auch Touristen werden allein schon von den verschärften Sicherheitsvorkehrungen rund um den Trump Tower täglich an den Wahlausgang erinnert. […] Die zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen kosten die Stadt angeblich mehr als eine Millionen Dollar am Tag.“

Seriously?! Round about 1 Million Dollar täglich? Hier sollten „effektive Altruisten“ anfangen eifrig zu kalkulieren und anschließend ggf. vor Empörung hyperventilieren.

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